2:0 – BAK bleibt vor Viktoria

Im Spiel des Tabellenvierten (BAK) gegen den Fünften (Viktoria Berlin) hätten die Himmelblauen im Falle eines Sieges am BAK vorbeiziehen können – doch das sollte der Mannschaft von Ersan Parlatan an diesem Tag verwehrt bleiben. In einer guten ersten Halbzeit bei Schmuddelwetter, hatte das Heimteam die erste hochkarätige Tormöglichkeit. Nach einem Abwehrfehler von BAK-Spielführer Maurice Trapp startete der ehemalige BAK’ler und Union Berlin-Legende Karim Benyamina in der 25.Minute durch, und tauchte allein vor Keeper Jakubov auf. Dieser blieb jedoch lange stehen und parierte so den Schuss des Stürmers. Nur acht Minuten später war es wieder Jakubov, der durch seine Parade, gegen einen strammen Schuss von Maik Haubitz, die Athleten vor einem Rückstand bewahrte. Doch auch der BAK kam zu einigen Möglichkeiten. Die größte hatte Orhan Yildirim, der nach einer Kombination zwischen Ekallé und Özcan gut in Szene gesetzt wurde. Aus relativ schwierigem Winkel legte der quirlige Flügelspieler das Spielgerät an Torwart Kühn vorbei, ein Viktorianer kratzte den Ball aber in letzter Sekunde von der Linie. Uzoma Eké hätte den BAK dann kurz vor der Pause beinahe noch die Führung beschert. Der Deutsch-Nigerianer schnappte sich ein Kopfball-Zuspiel von Slavov, dribbelte sich bis in den Strafraum vor und verzog dann knapp. Kurz darauf pfiff Schiedsrichter Koslowski vor 396 Zuschauern zum wohlverdienten und warmen Pausentee.

In der zweiten Hälfte kam der BAK dann immer besser in die Partie. Einen satten Freistoß von Trapp aus knapp 25 Metern konnte Kühn grade noch über den Querbalken lenken (61.). Einige Zeit später musste der Schlussmann der Hausherren dann aber doch hinter sich greifen. Nach einer feinen Flanke von Außenverteidiger Belegu setzte der 1,97m große Torjäger Miroslav Slavov zu einem Flugkopfball über die Grasnarbe an und nickte den Ball mit der Stirn sehenswert zum 1:0 für den BAK über die Torlinie (73.). Im Anschluss daran drängte Viktoria auf den Ausgleich und hatte in Person von Christian Skoda zweimal die Gelegenheit dazu – beide Chancen machte, der an diesem Tag glänzend aufgelegte, Jakubov zunichte. Den sehenswerten Schlusspunkt unter diese Partie setzte in der Nachspielzeit dann Maximilian Zimmer. Die Nummer 27 des BAK legte sich den Ball in knapp 22 Metern Torentfernung zu einem Freistoß zu recht, trat an, und schlenzte den Ball mit einer Mischung aus Gefühl und Gewalt zum entscheidenden 2:0 in den Torwinkel (90. + 1).