Letztes Heimspiel geht verloren – 0:1 gegen LOK

Am Sonntag war der Tabellenzwölfte, die Lokomotive aus Leipzig zu Gast im Poststadion. Das Team wurde von etwa 200 Lok-Anhängern begleitet.

Vor insgesamt 360 Zuschauern kam jedoch der BAK zur ersten Möglichkeit des Spiels. Maximilian Zimmer schoss nach einer abgeblockten Flanke direkt auf das Tor der Gäste, Benny Kirsten, der Schlussmann der Leipziger hielt jedoch glänzend.

Nach einer Viertelstunde kam auch Lok zu einer vielversprechenden Szene. Watahiki brachte den Ball in den Strafraum, Brügmanns Kopfball konnte jedoch von Jakub Jakubov, dem Keeper der Hausherren noch an die Latte gelenkt werden. Der Berliner AK hatte mehr vom Spiel, Großchancen waren jedoch eher Fehlanzeige. Erst in der 33. Minute tauchte Hasan Pepic nach einem langen Ball alleine frei hinter der Verteidigungslinie der Leipziger auf. Sein Ball wurde jedoch noch von Surma geblockt.

Kurz vor der Pause gingen dann die Gäste ziemlich glücklich in Führung. Brügmann bekam eine Flanke von links, Jakubov parierte zunächst stark, musste sich jedoch geschlagen geben, da Paul Schinke genau richtig stand und aus etwa sechs Metern zur Führung einschob. Schinke verlängerte erst am Samstag seinen Vertrag um weitere zwei Jahre und bleibt den Sachsen erhalten.

Nach der Halbzeit legten die Berliner erneut spritziger los. Pepic schoss in der 50. Minute jedoch aus ca. vierzehn Metern über den Querbalken. Etwas später klärte Surma in allerletzter Sekunde. Weitere knapp zehn Minuten später scheiterte auch Florijon Belegu aus spitzem Winkel.

Nach diesen Möglichkeiten wurde das Spiel etwas ruhiger. Hohe und weite Bälle verursachten viele Ballverluste. Weiterhin war der BAK spielerisch überlegen, die Leipziger hielten jedoch kämpferisch dagegen. Nach 82 Minuten verpasste Kevin Stephan den Ausgleich zu erzielen. Er vergab nur knapp aus kurzer Distanz gegen Kirsten. Lok kam in der Nachspielzeit noch zu zwei Distanzschüssen durch Maurer und Becker.