BAK zu Gast im Harz

Nur knapp 65 Stunden nach dem 2:1-Heimspielerfolg über den FSV Luckenwalde werden unsere Athleten am morgigen Samstag dem FSV Wacker Nordhausen auf dem Grün des Albert-Kuntz-Sportparks gegenüber stehen. Nach zwei turbulenten Auftaktpartien, aus denen der BAK insgesamt vier Punkte entführen konnte, steht mit den Nordhäusern am morgigen Samstag der erste richtig harte Brocken nahe dem Brocken auf dem Programm.

Das Team vom früheren BAK-Coach Volkan Uluc hat im Gegensatz zum BAK bisher lediglich eine Partie in dieser Saison absolviert. Am ersten Spieltag trennte man sich im Harz-Duell mit 1:1 von Aufsteiger Halberstadt. Zu wenig für die ambitionierten Thüringer.

Unter der Woche hatten die Nordhäuser, im Gegensatz zu den Athleten, dann spielfrei. Während der BAK im Poststadion bis zur letzten Sekunde kämpfte und dafür mit drei Punkten belohnt wurde, konnte das Uluc-Team regenerieren und den Trainingsrhytmus aufrechterhalten. Der Faktor Fitness könnte am Samstag also eine wichtige Rolle einnehmen.

Doch nicht nur aufgrund der sportlichen Ansprüche der Blau-Weißen werden die Gastgeber morgen hochmotiviert in die Partie gehen. Vor allem will man die letzten Aufeinandertreffen mit dem BAK vergessen machen. Keinen der letzten fünf direkten Vergleiche konnte Nordhausen für sich entscheiden. Der letzte Sieg gegen den BAK liegt ganze drei Jahre zurück. Dies soll sich nun ändern.

Nicht zuletzt durch die namenhaften Verpflichtungen von Bedi Buval (Carl Zeiss Jena), Oliver Genausch (FSV Zwickau) und Neu-Kapitän Jerome Propheter (Alemannia Aachen) ist der Kader, zumindest laut der Online-Plattform „transfermarkt.de“, mit 2,5 Millionen Marktwert der teuerste der Liga und sieht sich dementsprechend mit einer gewissen Erwartungshaltung konfrontiert.

Orientiert man sich an diesen Zahlen, sollte das Aufeinandertreffen morgen eine eindeutige Sache sein. Bewertet man jedoch die gezeigten Leistungen, ist dem BAK nach dem Last-Minute-Sieg gegen Luckenwalde durchaus etwas zuzutrauen.

Verzichten muss BAK-Trainer Markus Zschiesche auf jeden Fall auf Stammverteidiger Florijon Belegu, der nach seinem Platzverweis vom Mittwoch gesperrt ist. Höchstwahrscheinlich wieder von Anfang an dabei sein wird Felix Brügmann. Der Neuzugang von Viktoria erzielte zwei der vier Berliner Saisontore und hatte damit entscheidenden Anteil am mehr als ordentlichen Saisonstart. Zudem liegt dem Stürmer der morgige Gegner. In der vergangen Saison konnte Brügmann noch ein Tor und eine Vorlage gegen Nordhausen erzielen – damals noch für seinen alten Arbeitgeber Lok Leipzig.

Info: Gegen Vorlage der Eintrittskarte zahlt jeder Zuschauer am Samstagabend nur die Hälfte des Eintritts für das Nordhäuser Altstadtfest. Sollte der BAK also auch aus dem dritten Saisonspiel ungeschlagen hervorgehen, kann dort weitergefeiert werden.