Germania Halberstadt – Lieblingsgegner aus Sachsen-Anhalt

Nachdem wir die zwei anderen Aufsteiger aus Altglienicke und Leipzig ja bereits etwas genauer unter die Lupe genommen haben, widmen wir uns nun dem Letzten dieser drei: Germania Halberstadt.

Der Verein aus Sachsen-Anhalt, der in der Fast-Meister-Saison des BAK die Segel in der Regionalliga Nordost als Tabellensiebzehnter streichen musste, ist nun wieder zurück in der vierten Liga. Halberstadt hatte sich in zwei spektakulären Play-Off-Spielen gegen Optik Rathenow durchgesetzt. Nach einem 3:3 im Hinspiel entschieden die Germanen das Rückspiel mit 3:1 für sich und machten somit den direkten Wiederaufstieg perfekt.

Außerdem erreichte die Mannschaft von Andreas Petersen das Finale des Landespokals. Zwar unterlagen sie dort dem 1. FC Magdeburg mit 0:1, da der spätere Pokalsieger aber bereits für den DFB-Pokal qualifiziert war, dürfen die Halberstädter am Samstag in der ersten Pokalrunde antreten. Um 15:30 Uhr wird die Partie gegen den Bundesligisten SC Freiburg im Friedensstadion angepfiffen. Dann trifft Halberstadt-Coach Petersen auf seinen Sohn Nils, der voraussichtlich von Anfang an für den SC auf Torejagd gehen wird. Alles andere als ein Freiburger Sieg wäre eine echte Sensation, könnte dem Regionalliga-Aufsteiger aber zusätzlichen Rückenwind im Kampf um den Klassenerhalt geben.

Nach drei Spieltagen hat Halberstadt immerhin vier Punkte auf dem Konto. Halten sie diesen Schnitt, sollten sie am Ende wohl nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Zum Saisonauftakt entführte man einen Punkt im Harz-Duell aus Nordhausen. Eine Woche später sollte der BAK dort mit 0:3 abgefertigt werden. Nach der Niederlage gegen Viktoria Berlin setzten sich die Halberstädter im Duell der Aufsteiger mit 1:0 gegen die VSG Altglienicke durch. Den einzigen Treffer des Tages erzielte Neuzugang Tom Nattermann in der sechsten Minute.

Nattermann ist einer von fünf Neuverpflichtungen im Kader der Germania – zugleich der namenhafteste. Nattermann spielte bereits für Erzgebirge Aue, Carl Zeiss Jena und Energie Cottbus – nun soll er den Aufsteiger zum Klassenerhalt schießen.

Auf den BAK treffen die Halberstädter am 12. Spieltag. Ein Aufeinandertreffen an das die Athleten gute Erinnerungen haben dürften. Den letzten Vergleich der beiden Teams konnten die Berliner nämlich mit 6:0 für sich entscheiden. Von den insgesamt zehn Partien verlor der BAK nur eins, am 11.12.2011.