10:0 – BAK locker in Runde zwei

Von einer Pokal-Sensation musste sich der TSV Lichtenberg schnell verabschieden. Der BAK brachte eine konzentrierte Leistung aufs Feld und holte sich Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben in der Regionalliga. Bereits nach den ersten 45 Minuten gingen die Hausherren mit einem 8:0 in die Katakomben. Der Kreisligist gab keinen Torschuss ab, traf dafür aber einmal ins eigene Tor.

Der BAK zeigte von der ersten Minute an, wer der Herr im Hause ist. Nach zwei Torannährungen, des in der ersten Halbzeit sehr aktiven Özcan, eröffnete Felix Brügmann in der 8. Minute den Torreigen. Nach einer Belegu-Flanke, nickte der Stürmer zum 1:0 für die Athleten ein. Fünf Minuten später tat es ihm der holländische Innenverteidiger Tim Linthorst gleich – 2:0 (13.). Der TSV bekam keine Luft zum Atmen und hatte auch noch Pech. Ein Abwehrspieler des Bezirksligisten leitete eine flache Hereingabe ins eigene Tor weiter – 3:0 (15.). 180 Sekunden nach diesem Treffer gab es erneut Grund zur Freude für die Hausherren. Enes Küc umkurvte im Strafraum den ein oder anderen Verteidiger, um letztendlich selbst zum 4:0 zu vollenden (18.). Fünf Minuten später fasste sich Tunay Deniz ein Herz und schlenzte das Leder sehenswert aus knapp 18 Metern zum 5:0 ins obere rechte Toreck. Der BAK hatte längst gefallen am munteren Scheibenschießen gefunden und so rollte, trotz der deutlichen Führung, Angriff um Angriff aufs Lichtenberger Tor zu. Nach einigen knappen Fehlversuchen belohnte sich Seref Özcan in der 26. Minute dann endlich selbst – 6:0. Sein Teamkollege Orhan Yildirim legte drei Minuten später zum 7:0 nach. Im Anschluss gab der Athletik Klub weiterhin Torschuss um Torschuss ab. Serkan Tokgöz setzte mit seinem ersten Pflichtspieltreffer für den BAK mit dem 8:0 den Schlussstrich unter eine mehr als einseitige erste Halbzeit.

In der Halbzeit brachte Markus Zschiesche dann erstmals den Neuzugang Bienvenue Basala-Mazana in die Partie. Außerdem kamen Ahmet Sagat und Fatlum Elezi ins Spiel.

In der zweiten Halbzeit bot sich ein nahezu gleiches Bild. Der BAK rannte weiter an, die Gäste waren mit dem schnellen Passspiel und der technischen Qualität überfordert. So konnten sich die Athleten auch im zweiten Spielabschnitt viele Torchancen erspielen, allerdings haperte es in der zweiten Hälfte aber deutlich an der Konzentration im Abschluss. Mit zunehmender Spieldauer nahm der BAK etwas den Fuß vom Gas. In der 64. Minute konnte der Gast aus Lichtenberg dann sogar den ersten Torschuss auf das BAK-Gehäuse abgeben. Zwar blieb der Versuch ungefährlich, wurde aber dennoch von den wenigen Zuschauern im Poststadion frenetisch beklatscht. Erst in der 76. Minute zappelte das Spielgerät wieder im Netz. Der eingewechselte Sagat markierte das 9:0. Fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit wurde es dann zweistellig. Mit seinem zweiten Treffer erzielte Serkan Tokgöz das 10:0. Danach passierte nichts mehr. Der BAK zieht somit locker und verdient in die zweite Runde des Berlin-Pokals ein. Der TSV hingegen, kann sich nun wieder voll und ganz auf den Spielbetrieb in der Kreisliga A konzentrieren.