Verkorkster Heimauftakt – BAK unterliegt mit 0:5

Der BAK hatte sich viel vorgenommen für das erste Heimspiel der Saison. Handgestoppte 35 Sekunden dauerte es, bis diese Pläne über den Haufen geschmissen waren. Nach einem Babelsberger-Angriff über die rechte Abwehrseite des BAK fand eine flache Hereingabe im Zentrum Pieter-Marvin Wolf, der nur noch einschieben musste – 0:1 (1.). Doch damit nicht genug. Knapp drei Minuten später ließ es SVB-Neuzugang Nattermann, nach einem ähnlichen Spielzug, erneut klingeln. Der Stürmer bekam den Ball nahe des Fünf-Meter-Raums zugespielt und überlupfte BAK-Keeper Kühn locker und leicht – 0:2 (4.). Der BAK wirkte nach dem Doppelpack spürbar gelähmt. Es mangelte an Genauigkeit im Passspiel und Bewegung im Vorwärtsgang. Die Babelsberger dagegen spielten sich regelrecht in einen Rausch. Nach einem hohen Diagonalball, der die gesamte Abwehr der Athleten überspielte, tauchte Dombrowa frei vor Kühn auf. Der 19-Jährige blieb cool im Abschluss und hob den Ball über den herauseilenden Schlussmann hinweg ins Tor – 0:3 (16.) Der Horror-Start war perfekt.  Der Athletik Klub kam erstmals nach einer halben Stunde gefährlich vor das Tor der Potsdamer. Tunay Deniz‘ Schlenzer landete jedoch knapp neben dem rechten Giebel. Effektiver zeigten sich dagegen die Gäste: Manuel Hoffmann markierte das 0:4 in der 36. Minute. Dies war gleichzeitig der Pausenstand.

Da BAK-Coach Parlatan in der ersten Halbzeit bereits zweimal gewechselt hatte (Özcan für Akyörük und Oschmann für Aydin), schickte er sein Team unverändert in die zweiten 45 Minuten. Leider sollte es auch im zweiten Spielabschnitt ähnlich bescheiden weitergehen. Wieder war es ein Angriff der Babelsberger über die rechte Abwehrseite der Athleten, wieder war ein Potsdamer in der Mitte blank – 0:5 (Nattermann, 51.). Der Athletik Klub war zu dem Zeitpunkt schon lange geschlagen, ein Aufbäumen setzte nicht mehr ein. Die Gäste aus Babelsberg schalteten aufgrund der hohen Führung einen Gang zurück, sodass das Spiel in der zweiten Hälfte mehr oder weniger vor sich hin plätscherte. Auch die hohen Temperaturen steuerten sicherlich einen Teil dazu bei, dass es im zweiten Spielabschnitt auf beiden Seiten an Tempo fehlte. So endete ein missratener Heimauftakt mit einem bitteren 0:5.